Für Sie heißt das: Vorabkontrolle, Prüfung und – falls etwas beanstandet wird – die Reparatur laufen an einem Ort zusammen. Was dabei geprüft wird, wie Sie Ihr Fahrzeug vorbereiten und was passiert, wenn ein Mangel auftaucht, lesen Sie hier.
Was bei HU und AU geprüft wird
Die Hauptuntersuchung ist keine Wartung, sondern eine Prüfung des Ist-Zustands. Der Sachverständige sieht sich vor allem diese Bereiche an:
- Bremsanlage: Bremswirkung auf dem Prüfstand, Beläge, Scheiben, Leitungen und Bremsflüssigkeit.
- Lenkung und Fahrwerk: Spiel in der Lenkung, Spurstangen, Stoßdämpfer, Achsaufhängung.
- Räder und Reifen: Profiltiefe, Beschädigungen, zulässige Reifengröße, Befestigung.
- Beleuchtung und Elektrik: alle Leuchten, Einstellung der Scheinwerfer, Kontrollleuchten.
- Sichtverhältnisse: Scheiben, Wischer, Waschanlage, Spiegel.
- Karosserie und Unterboden: tragende Teile, Rost an sicherheitsrelevanten Stellen, Auspuffanlage.
- Umweltverhalten (AU): Abgaswerte und die Auswertung des Fehlerspeichers der Motorsteuerung.
- Identität und Unterlagen: Fahrzeug-Identifizierungsnummer und Übereinstimmung mit den Fahrzeugpapieren.
So bereiten Sie Ihr Fahrzeug vor
Die meisten Beanstandungen entstehen nicht an großen Bauteilen, sondern an Kleinigkeiten, die vorher in fünf Minuten auffallen. Diese Punkte lohnen sich vor dem Termin:
- Alle Leuchten einmal durchschalten – Abblendlicht, Fernlicht, Blinker, Bremslicht, Rückfahrlicht, Kennzeichenbeleuchtung. Wir bieten den Lichtcheck auch als eigene Leistung an.
- Reifendruck und Profiltiefe prüfen, auf einseitige Abnutzung achten.
- Warnleuchten im Display beachten: eine leuchtende Motorkontrollleuchte führt bei der AU zur Beanstandung.
- Füllstände und Wischerblätter kontrollieren, Scheibenwaschanlage testen.
- Zulassungsbescheinigung Teil I und den letzten HU-Bericht bereitlegen; bei Änderungen am Fahrzeug auch die Teilegutachten.
- Kofferraum so weit räumen, dass Reserverad, Warndreieck und Verbandkasten erreichbar sind.
Der Termin bei uns in Lindenthal
Sie fragen den Termin telefonisch oder über das Formular an, wir stimmen ihn mit Ihnen ab. Vor der Prüfung sehen wir Ihr Fahrzeug durch. Fällt uns dabei etwas auf, das die Plakette kosten würde – eine defekte Leuchte, zu wenig Profil, eine undichte Stelle –, sprechen wir das vorher mit Ihnen ab, statt Sie nach der Prüfung mit einem Mangelbericht nach Hause zu schicken. Anschließend nimmt der Sachverständige die Untersuchung vor; Sie erhalten den Prüfbericht und bei bestandener HU die neue Prüfplakette.
Wenn ein Mangel festgestellt wird
Der Prüfbericht hält fest, was zu beheben ist. Genau das ist der Vorteil eines Meisterbetriebs mit breitem Angebot: Mechanik, Kfz-Elektronik, Fahrwerksvermessung, Autoglas, Karosserie und Lackierung liegen bei uns im Haus. Sie müssen die Reparatur also nicht auf mehrere Betriebe verteilen und können direkt zur Nachprüfung zurückkommen. Dauert die Reparatur länger, halten wir Sie mit unserem Kundenersatzfahrzeug mobil. Einen Überblick über alle Arbeiten finden Sie in unserer Übersicht der Werkstattleistungen in Köln-Lindenthal.
Wann Ihre nächste HU fällig ist
Das Fälligkeitsdatum steht auf der Prüfplakette am hinteren Kennzeichen: Die große Zahl in der Mitte nennt das Jahr, der fällige Monat steht oben. Dasselbe Datum finden Sie im letzten Prüfbericht. Wenn Sie unsicher sind, bringen Sie den Bericht mit – wir sehen gemeinsam nach.
Gut zu wissen: Die HU bewertet den Zustand am Prüftag. Eine Inspektion ersetzt sie nicht – und umgekehrt. Wie eine Inspektion nach Herstellervorgabe bei uns abläuft, lesen Sie im Beitrag Inspektion in der freien Werkstatt.